© Jost Soom 2015 Achten Sie auf den genauen Wortlaut der Aufgabenstellung, und ordnen Sie diese einem der Typen aus dem Prüfungsvokabular zu. Verwerten Sie die Anregungen für das Lösungsverfahren, welche dort zu den einzelnen Aufgabenformen gegeben werden. Teilen Sie die für die Prüfung zur Verfügung stehende Zeit so ein, dass Sie alle Aufgaben mit der erforderlichen Intensität bearbeiten können. Bleiben Sie nicht an einer Aufgabe zu lange „hängen". Sehen Sie auch einige Minuten für das abschliessende kritische Durchlesen ihrer Antworten vor. Berücksichtigen Sie, dass Aufgaben aus zwei oder mehreren Teilschritten bestehen können, die alle ihren Niederschlag in Ihrer Lösung finden müssen (z. B. „Nennen und begründen Sie. ..."; „Stellen Sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten fest"). Machen Sie bei Ihrer Lösung deutlich, welchen Teilschritt Sie jeweils bearbeiten. Prüfen Sie, ob die Aufgabe eine oder mehrere Aussagen verlangt (z. B. „Nennen Sie die Funktion" oder „Nennen Sie die Funktionen"; „Geben Sie ein Beispiel" oder „Geben Sie Beispiele"). Verwenden Sie, wo dies möglich ist, konkrete Einzelheiten und Beispiele als auch zusammenfassende und thesenartige Stellungnahmen auf einer eher abstrakten Ebene. Verweisen Sie nicht auf Äusserungen, welche Sie bei der Lösung einer anderen Aufgabe bereits gemacht haben. Wiederholen Sie notfalls diese Aussagen, wenn Sie der Meinung sind, dass diese bei zwei Aufgaben passen. Schreiben Sie leserlich und stilistisch einwandfrei. Vermeiden Sie Rechtschreib- und Interpunktionsfehler. Bei der Bewertung Ihrer Leistung müssen auch die Eindeutigkeit der Formulierung, die Übersichtlichkeit der Gliederung und die Fähigkeit zur geordneten Wiedergabe der Kenntnisse und Einsichten berücksichtigt werden. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie mit der einen oder anderen Aufgabe nichts oder nur wenig anfangen können. Eine Prüfung besteht in der Regel aus mehreren Teilaufgaben, von welchen Sie sicher die meisten gut bewältigen.